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Der Frauen-Doppelvierer zog über den Hoffnungslauf ins WM-Finale ein © getty

Doppelvierer und Achter der Frauen halten dem Druck bei der WM in Posen stand und ziehen in den Hoffnungsläufen ins Finale ein.

Posen - Der deutsche Frauen-Doppelvierer hat dem Druck standgehalten, sich mit einem Sieg im Hoffnungslauf den Finaleinzug bei der Ruder-WM in Posen gesichert und die Goldchance gewahrt.

Auch der Frauen-Achter gewann seinen Hoffnungslauf auf dem Malta-See und steht im Endlauf.

Damit geht der Deutsche Ruderverband (DRV) mit voller Flottenstärke in die heiße WM-Phase.

Erleichterung bei Huth

Erleichtert hockten die Athletinnen des Doppelvierers nach ihrem souveränen Erfolg mit zwei Längen Vorsprung auf Titelverteidiger Großbritannien auf ihren Rollsitzen.

"Wir sind als Team enger zusammengerückt und unserem Ziel ein Stück näher gekommen", sagte Schlagfrau Christiane Huth. Im Vorlauf hatte das Boot noch mit Platz drei enttäuscht.

Wechsel in den Doppelvierer

Huth und Annekatrin Thiele hatten mit Silber im Doppelzweier bei den Olympischen Spielen in Peking noch für einen der wenigen deutschen Lichtblicke gesorgt.

Mit ihrem Wechsel zur WM in den Doppelvierer soll der Titel geholt werden.

Drei Boote bereits im Finale

Der Frauen-Achter komplettierte unterdessen mit seinem Erfolg vor den Niederlanden die positive WM-Zwischenbilanz des DRV ein Jahr nach dem Schiffbruch von Peking.

Drei Boote stehen bereits im Finale, in elf weiteren der 14 olympischen Klassen kämpft der DRV in den Halbfinals am Donnerstag und Freitag um die Finalteilnahme. (Zwei Vorlaufsiege am Sonntag)

Die Trainer sind zufrieden

"Das war ein erfreulicher Tag. Beide Boote haben ihre Aufgaben gelöst. Das wird Selbstvertrauen für die Finals geben", sagte Cheftrainer Hartmut Buschbacher.

Auch der Coach des Frauen-Achters zeigte sich nach der starken Vorstellung optimistisch für den Endlauf am Sonntag.

"Es ist so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir können auch noch etwas zulegen. Wir wollen um die Medaillen mitfahren", erklärte Christian Viedt.

USA und Australien gescheitert

Als WM-Favorit hatte der Deutschland-Achter bereits am Montag mit seinem beeindruckenden Vorlaufsieg das Finalticket gelöst.

Nach dem Hoffnungslauf stehen nun auch die Gegner fest. Gastgeber Polen und Italien sicherten sich die Finalteilnahme.

Etwas überraschend scheiterten der Olympiadritte USA und der Peking-Sechste Australien. Zudem trifft das DRV-Flaggschiff im Sechser-Feld am Sonntag auf Titelverteidiger Kanada, den Olympiazweiten Großbritannien und die Niederlande.

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