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Marcel Hacker wurde bei der WM 2007 auf der Heimstrecke in München Fünfter © getty

Beim Head of the River auf der Themse schlägt Marcel Hacker im "Great8" auch die britischen Favoriten. Sein Dank gilt dem DRV.

London - Ausgepumpt, aber glücklich hockte der deutsche Einer-Meister Marcel Hacker im siegreichen Achter der traditionsreichen Langstreckenregatta "Head of the River".

Gemeinsam mit den besten Skullern der Welt und angetrieben von über 5000 Zuschauern hatte sich der Olympia-Siebte im Boot der "Great8" auf der Themse gegen den favorisierten britischen Seriensieger vom Leander Club durchgesetzt.

"Das war eine absolut geniale Sache. Ich hätte nie gedacht, dass wir alle so als Team funktionieren", sagte Hacker.

"An einem Strang gezogen"

Nach einem gemeinsamen Abendessen feierten die besten Einer-Ruderer ihren Erfolg im Großboot ausgelassen.

"Wir haben alle an einem Strang gezogen. Das hat richtig Spaß gemacht", meinte der WM-Fünfte, der am Sonntag per Flieger in seine Wahlheimat München zurückkehrte.

Knapp 400 Boote nahmen an dem Rennen teil. Hackers Team gewann trotz einer Behinderung auf der 5,8 km langen Strecke in 17:24 Minuten mit vier Sekunden Vorsprung vor den britischen Olympia-Medaillengewinnern vom Leander Club.

Mit Tufte und Drysdale

Neben Ex-Weltmeister Hacker saßen unter anderem der norwegische Olympiasieger Olaf Tufte und Weltmeister Mahe Drysdale aus Neuseeland auf den Rollsitzen des "Great8".

Komplettiert wurde die Crew durch den Olympia-Zweiten Ondrej Synek (Tschechien), den Briten Alan Campbell, den Belgier Tim Maeyens, den Schweizer Andre Vonarburg und den Slowenen Iztok Cop.

Trainer Bill Barry, der den Achter eine Woche lang vorbereitet hatte, war von der Vorstellung begeistert: "Das ist natürlich das Sahnehäubchen nach so einer Woche mit diesen Ausnahmeruderern. Alle haben von Beginn an voll mitgezogen."

Enge Zusammenarbeit mit Buschbacher

Nach dem Ausflug in den Achter konzentriert sich Hacker nach dem verpassten Finaleinzug bei Olympia in Peking (Hacker verpasst das Finale) wieder auf den Einer.

Saisonhöhepunkt sind die Weltmeisterschaften Ende August im polnischen Posen. Nach der Trennung von seinem langjährigen Trainer Andreas Maul arbeitet Hacker eng mit dem neuen Cheftrainer des Deutschen Ruderverbandes (DRV), Hartmut Buschbacher, zusammen.

"Danke an Hartmut, dass er mich im Achter hat mitfahren lassen", meinte Hacker.

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