Der Deutschland-Achter hat seine Siegesserie bei der Royal Henley Regatta fortgesetzt. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) setzte sich am Samstag im Halbfinale gegen Olympiasieger Kanada durch. Im Finale der traditionsreichen Veranstaltung bei London wartet jetzt Großbritannien oder Neuseeland.

Gegen den vermeintlichen Favoriten fuhren die Deutschen in 6:04 Minuten mit einer Dreiviertellänge Vorsprung einen deutlichen Sieg ein und verfehlten den Streckenrekord von 1989 knapp. Schlagmann Sebastian Schmidt war selbst überrascht von der Dominanz: "Ich hätte nicht gedacht, dass man die härteste Nuss so deutlich schlagen kann."

Zwischenzeitlich lag das Großboot sogar unter der Durchgangsmarke des Streckenrekords. "Für Sonntag bleibt neben dem Sieg ein weiteres Ziel: den Rekord des Deutschland-Achters zu knacken", sagte Schmidt weiter. Der Deutschland-Achter ist seit dem letzten Platz bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 ungeschlagen.

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