Vom Winde verweht: Nach nur sechs Starts war der erste Regattatag bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Neuseeland schon wieder beendet. Der Wind auf dem Lake Karapiro war zu heftig geworden, so dass der Weltverband Fisa entschied, die Rennen abzubrechen und auf Montag zu verschieben.

Der Vierer ohne Steuermann war bereits auf dem Wasser und hatte sich vorbereitet, als die Durchsage von der Rennunterbrechung durch die Lautsprecher kam. "Wir wollen ja alle die besten Bedingungen vor Ort und hoffen, dass wir morgen zum Zug kommen", sagte Rene Bertram und verschwand ins Zelt, in dem die Ergometer aufgereiht sind.

Der Vierer-Vorlauf, in dem das deutsche Boot mit Rene Bertram, Jochen Urban, Urs Käufer und Florian Eichner auf Australien, Neuseeland, die USA, Griechenland und China trifft, ist nun für Montag 10.41 Uhr Ortszeit (Sonntag, 22.41 deutscher Zeit) terminiert. Hier qualifiziert sich der Vorlaufsieger direkt fürs Finale, die anderen Boote müssen in den Hoffnungslauf. Laut Vorhersage sollen die Wetterbedingungen am Montag etwas besser sein.

Der Vorlauf des Zweiers ohne Steuermann findet im Anschluss um 11.17 Uhr (Sonntag, 23.17 Uhr) statt. Hier bekommen es Eric Johannesen und Andreas Kuffner mit Großbritannien, Frankreich, Südafrika und Spanien zu tun. Die ersten Drei qualifizieren sich direkt fürs Halbfinale.

Der Deutschland-Achter absolvierte seine Trainingseinheit am Sonntag früh am Vormittag, als der Wind noch nicht so stark war. Der Vorlauf, bei dem es direkt zum Duell mit Olympiasieger Kanada kommt, soll wie geplant am Dienstag (11.47 Uhr Orts bzw. am Montag, 23.47 Uhr deutscher Zeit) stattfinden.

Weitere Gegner sind WM-Gastgeber Neuseeland, China, Polen und die Ukraine. Der Vorlaufsieger qualifiziert sich direkt fürs Finale, die anderen Boote müssen in den Hoffnungslauf.

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