Die deutschen Ruderer haben bei den Weltmeisterschaften auf dem Lake Karapiro in Neuseeland einen guten Start hingelegt, aber auch einen "Schiffbruch" erlitten.

Im Vierer-ohne-Rennen der Männer brach vor dem Start der Steuerschuh. Damit konnte die Mannschaft nicht ins Rennen um den direkten Finaleinzig eingreifen. Das deutsche Quartett ruderte mit niedriger Schlagzahl das Rennen herunter, kreuzte mit mehr als zwei Minuten Rückstand auf Vorlaufsieger Neuseeland die Ziellinie und muss sich nun im Hoffnungslauf für die Medaillenentscheidung qualifizieren.

Ansonsten sah die Bilanz des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) nach dem ersten kompletten Wettkampftag erfreulich aus: 2 Vorlaufsiege, 7 zweite und 4 dritte Plätze waren die Ausbeute.

Vier Boote qualifizierten sich direkt fürs Finale: Der Frauen-Zweier ohne, der Männer-Doppelvierer, Marie-Louise Dräger im Leichtgewichts-Einer sowie der Handicap-Mixed-Vierer. Ein starkes Rennen zeigte dabei der Männer-Doppelvierer, der mit einem Sieg vor Russland und China seine Ambitionen auf eine Medaille unterstrich.

Vom Winde verweht worden war der WM-Auftakt. Die Beinträchtigung auf dem Lake Karapiro war zu extrem geworden, so dass der Weltverband Fisa entschied, die Veranstaltung nach sechs Rennen abzubrechen.

Der Deutschland-Achter absolvierte seine Trainingseinheit am Sonntag früh am Vormittag, als der Wind noch nicht so stark war. Der Vorlauf, bei dem es direkt zum Duell mit Olympiasieger Kanada kommt, soll wie geplant am Dienstag (11.47 Uhr Orts bzw. am Montag, 23.47 Uhr deutscher Zeit) stattfinden.

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