Cheftrainer Hartmut Buschbacher droht beim Deutschen Ruderverband (DRV) der Rauswurf. "Wir werden die Angelegenheit in den Gremien beraten. Alles ist denkbar", sagte der stellvertretende DRV-Vorsitzende Dag Danzglock.

Hintergrund ist eine verweigerte Blutprobe Buschbachers bei der Polizei während der am Sonntag beendeten Weltmeisterschaften in Neuseeland. Dafür wurde der 52-Jährige am Montag von einem Gericht in Wellington zu einer Geldstrafe von umgerechnet 226 Euro verurteilt.

Buschbacher war am vergangenen Dienstag wegen auffälliger Fahrweise von der Polizei angehalten worden, hatte allerdings die geforderte Blutprobe verweigert. Vor Gericht erklärte Buschbachers Anwalt, der Beschuldigte habe die Polizisten wegen ihres neuseeländischen Akzents nicht richtig verstanden und sei deshalb unsicher gewesen, was die Beamten von ihm wollten.

Der DRV will laut Danzglock eine Entscheidung über die Konsequenzen "noch in diesem Jahr" treffen. Buschbacher war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel