Hartmut Buschbacher bleibt trotz seines nächtlichen Ausflugs bei den Ruder-Weltmeisterschaften Anfang November in Neuseeland Cheftrainer des Deutschen Ruderverbandes (DRV). "Eine Trennung vom Cheftrainer steht nicht an", sagte der stellvertretende DRV-Vorsitzende Dag Danzglock.

Bei einer Präsidiumssitzung am 23. Dezember wird `die Angelegenheit aber angemessen gewürdigt". Eine Abmahnung oder eine Geldstrafe für Buschbacher stehen im Raum. Unmittelbar nach der WM hatte Danzglock auch einen Rauswurf des Cheftrainers nicht ausgeschlossen.

Buschbacher hatte während der WM bei einer Polizeikontrolle nach auffälliger Fahrweise eine Blutprobe verweigert. Dafür wurde der 52-Jährige von einem Gericht in Wellington zu einer Geldstrafe von umgerechnet 226 Euro verurteilt. Vor Gericht erklärte Buschbachers Anwalt, der Beschuldigte habe die Polizisten wegen ihres neuseeländischen Akzents nicht richtig verstanden und sei deshalb unsicher gewesen, was die Beamten von ihm wollten.

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