England fiebert der 157. Auflage des Ruder-Klassikers Oxford gegen Cambridge entgegen, und Moritz Hafner sitzt mit im Boot.

Der für den Mainzer RV startende deutsche Nationalruderer will am kommenden Samstag mit den "Dark Blues" auf den berühmten 6,78 Kilometern zwischen den Londoner Stadtteilen Putney und Mortlake seinen Teil zum 76. Erfolg von Oxford seit 1829 beitragen.

"Wir haben ein sehr junges Boot, und Cambridge hat die bessere Ausgangslage. Aber wir haben hart trainiert", sagte der 26-Jährige.

Der in Zürich geborene Hafner studiert an der berühmten Universität in Oxford Volkswirtschaft. 2010 hatte er den Sprung in den Achter noch knapp verpasst, am Ende feierte der Rivale Cambridge seinen 80. Erfolg auf der Themse.

1877 endete das Rennen übrigens mit einem Unentschieden. Der Zielrichter soll damals so betrunken gewesen sein, dass er wegen des knappen Einlaufs nicht in der Lage war, ein Siegerboot zu bestimmen.

Am Samstag werden wieder 250.000 Zuschauer an den Ufern erwartet. Cambridge gilt bei den Buchmachern als Favorit. Die acht Modellathleten im Boot der "Light Blues" hören dabei auf eine Frau. Die 23-jährige Liz Box ist in der Geschichte des prestigereichsten Ruderduells der Welt erst die 14. Steuerfrau an Bord eines der beiden Achter.

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