Der neu formierte Deutschland-Achter hat eine gelungene Generalprobe gefeiert: Das Flaggschiff des deutschen Rudersports fuhr bei den deutschen Meisterschaften in Brandenburg an der Havel souverän zum Titel.

In 6:07,51 Minuten siegte die Crew von Bundestrainer Ralf Holtmeyer mit über fünf Sekunden Vorsprung vor einer U23-Kombination.

Im deutschen Paradeboot, das seit dem letzten Platz bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking auf der 2000-m-Distanz ungeschlagen ist, hat Kristof Wilke (Radolfzell) den bisherigen Schlagmann Sebastian Schmidt (Mainz) ersetzt.

Die weiteren Ruderer neben Steuermann Martin Sauer (Berlin) sind Gregor Hauffe, Toni Seifert (beide Leverkusen), Andreas Kuffner (Berlin), Eric Johannesen (Bergedorf), Florian Mennigen (Ratzeburg), Richard Schmidt (Trier) und Lukas Müller (Düsseldorf).

Nach der geglückten Vorstellung auf dem Beetzesee kann die Mannschaft als Weltmeister und nationaler Titelträger gut gerüstet beim ersten Weltcup der Saison in München an den Start gehen. Dort wartet allerdings am kommenden Wochenende (27. bis 29. Mai) stärkere internationale Konkurrenz wie Vizeweltmeister Großbritannien.

Zu seiner siebten Meisterschaft für bei der DM Marcel Hacker (Frankfurt). Der 34 Jahre alte Ex-Weltmeister verwies bei seinem vierten Erfolg in Serie den Potsdamer Eric Nolte und den Berliner Hubert Trzybinski auf die Plätze zwei und drei und unterstrich damit seine nationale Dominenz.

Bei den Frauen siegte die Berlinerin Britta Oppelt souverän. Silber ging an ihre Klubkollegin Julia Richter vor der Heilbronnerin Carina Bär.

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