Der Deutschland-Achter hat sich beim Weltcupauftakt in München-Oberschleißheim souverän für das Finale am Sonntag qualifiziert.

Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) gewann am Freitagabend seinen Vorlauf und setzte sich dabei gegen starke internationale Konkurrenz durch.

Damit wahrte der amtierende Weltmeister auf dem olympischen Regattakurs von 1972 weiter seinen Nimbus. Seit zwei Jahren und nunmehr genau 20 Rennen ist das Paradeboot ungeschlagen.

In 5:27,63 Minuten verwies die Crew um Steuermann Martin Sauer Vize-Weltmeister Großbritannien und die Niederlande auf die Plätze. Beide müssen nun um den Finaleinzug bangen und am Samstag in den Hoffnungslauf.

Den zweiten Vorlauf über die 2000 Meter Strecke entschied Polen für sich. Am Mittag war im testweise eingeführten Einzelzeitfahren zunächst lediglich die Bahnverteilung bestimmt worden.

Der neue Modus wurde in München getestet, um für mögliches schlechtes Wetter und ungleiche Bedingungen bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewappnet zu sein und eine mögliche Alternative zu haben.

Die direkte Finalqualifikation gelang am Freitagnachmittag zudem dem deutschen Männer-Doppelvierer. Vier weitere DRV-Boote stehen in den Halbfinals.

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