Der Deutschland-Achter hat seine Ausnahmeposition unterstrichen und ist beim Weltcupauftakt in München-Oberschleißheim seiner Favoritenrolle gerecht geworden.

Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) wahrte am Sonntag seinen Nimbus und gewann mit einem Start-Ziel-Sieg auch das 21. Rennen in Folge.

Seit der herben Schlappe bei Olympia 2008 in Peking dominiert die Crew um Steuermann Martin Sauer (Berlin) die 2000-m-Distanz.

Einer-Ruderer Marcel Hacker hat sich indes nach mehrmonatiger Pause mit einer ansprechenden Leistung in der Weltelite zurückgemeldet. Der Weltmeister von 2002 belegte Rang zwei und feierte damit eine bemerkenswerte Rückkehr in den Kreis der besten Skuller.

Um 1,9 Sekunden schneller als der 34-jährige Frankfurter war in 6:46,92 Minuten lediglich der amtierende Weltmeister Ondrej Synek aus Tschechien.

Siege gab es für die deutschen Boote überdies noch im Doppelzweier, im leichten Doppelzweier sowie im Doppelvierer. Annkatrin Thiele überzeugte als Zweite im Frauen-Einer.

Ähnlich erfolgreich wie die Deutschen bei ihrem Heimrennen war nur Großbritannien mit dem deutschen Cheftrainer Jürgen Gröbler.

Die Briten kamen in den 14 olympischen Bootsklassen gar fünfmal auf Platz eins. Dänemark, die Niederlande, die Ukraine und Weißrussland holten je einen Erfolg.

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