Die deutsche Ruder-Flotte hat beim Weltcup in Hamburg einen Auftakt nach Maß erwischt.

Die Boote des Deutschen Ruderverbandes (DRV) feierten auf der Dove Elbe in Abwesenheit einiger Top-Nationen in den 14 olympischen Klassen neun Vorlaufsiege.

Zudem haben bereits acht DRV-Boote die Finalteilnahme am Sonntag sicher. "Das war ein guter Vorlauftag. Da waren ein paar gute Leistungen dabei", sagte DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher.

Auch der seit knapp drei Jahren unbesiegte Deutschland-Achter steht bereits im Endlauf, obwohl sein Vorlauf kurzfristig auf Samstag verschoben wurde. Da insgesamt nur fünf Großboote gemeldet haben, dient der Vorlauf lediglich als Bahnverteilungsrennen für das Finale.

Im Einer haben die deutschen Boote geschlossen das Halbfinale erreicht. Annekatrin Thiele genügte dafür ein zweiter Platz hinter der Chinesin Zhang Xiuyun.

Auch die deutschen Männer überzeugten in Abwesenheit von Ex-Weltmeister Marcel Hacker. Falko Nolte zog mit einem Vorlaufsieg ebenso ins Halbfinale ein wie Karsten Brodowski nach einem zweiten Platz hinter dem neuseeländischen Vizeweltmeister Mahe Drysdale.

Aufgrund der EHEC-Epidemie hatten neben den Briten auch die Franzosen und die Niederländer ihre Teilnahme am zweiten von drei Weltcups abgesagt.

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