Erfolgstrainer Ralf Holtmeyer hat die Besatzung des Deutschland-Achters für den weiteren Saisonverlauf festgelegt, Weltmeister-Schlagmann Sebastian Schmidt wurde dabei aus dem Flaggschiff ausgebootet.

"Die Besetzung der Boote ist das Resultat der Kleinbootüberprüfungen in Köln und Ratzeburg sowie der Erkenntnisse, die wir bei den Weltcups in München und Hamburg ziehen konnten", sagte Achter-Trainer Holtmeyer.

Bei der Henley Royal Regatta (1. bis 3. Juli) und beim Weltcup-Finale in Luzern (8. bis 10. Juli) setzt Holtmeyer auf Kristof Wilke (Radolfzell) als Schlagmann.

Der Mainzer Schmidt, der den Achter 2009 und 2010 als Schlagmann zum WM-Gold geführt hatte, muss sich vorerst mit einem Platz im Vierer ohne Steuermann begnügen. Gleiches gilt für Achter-Weltmeister Toni Seifert (Leverkusen).

Im Gegensatz zum WM-Triumph in Neuseeland im vergangenen Jahr werden Eric Johannesen (Hamburg) und Andreas Kuffner (Berlin) auf die begehrten Rollsitze im Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) rücken.

Damit ist zwar noch keine endgültige Entscheidung über die Besatzung des Achters für die WM im slowenischen Bled (28. August bis 4. September) gefallen, doch sollte die Siegesserie auch bei den anstehenden Regatten fortgesetzt werden, dürfte Holtmeyer keine weiteren Veränderungen vornehmen.

Der Deutschland-Achter ist seit 23 Rennen und knapp drei Jahren ungeschlagen. In Bled soll neben dem Titel-Hattrick auch die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London her.

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