Der Deutschland-Achter will beim Weltcup-Finale in Luzern seine beeindruckende Siegesserie weiter ausbauen und eine gelungene Generalprobe für die Weltmeisterschaften im slowenischen Bled feiern.

Auf dem Rotsee trifft das in 25 Rennen in Folge siegreiche Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) erstmals in dieser Saison auf die komplette Weltelite. Neben dem starken britischen Achter treten auch Olympiasieger Kanada, der Olympia-Dritte USA, der WM-Dritte Australien und Neuseeland ab Freitag in Luzern an.

"Aufgrund des großen und starken Teilnehmerfeldes ist Luzern eine wichtige Standortbestimmung. Ich bin gespannt, wie die Mannschaft das anstrengende Wochenende in Henley verkraftet", sagte Ralf Holtmeyer.

Der Achter-Erfolgstrainer vertraut dabei der Crew, die am vergangenen Sonntag die traditionsreiche Henley Royal Regatta gewonnen hat.

Aber nicht nur für das DRV-Paradeboot ist das Weltcup-Finale der letzte wichtige Test vor der WM (28. August bis 4. September).

Dazu erklärte DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher: "Wir haben uns eine gute Ausgangsposition für die Weltmeisterschaften in Bled erarbeitet. Es sind aber noch einige internationale Mannschaften nicht im Verlauf der Saison gestartet. So wird Luzern ein echter Gradmesser für uns. Luzern ist der entscheidende Schritt im Hinblick auf die WM-Tickets."

Auch Ex-Weltmeister Marcel Hacker kehrt nach einer Trainingspause auf die Weltcup-Bühne zurück. "Ich freue mich auf diesen Wettkampf und bin guter Dinge", sagte Hacker vor dem Vergleich mit den besten Einerfahrern auf dem "Göttersee".

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