Rund sieben Wochen vor den Weltmeisterschaften im slowenischen Bled (28. August bis 4. September) haben die Athleten des deutschen Ruderverbandes (DRV) am zweiten Tag des Weltcup-Finales in Luzern eine ernüchternde Vorstellung abgeliefert.

Nur sieben Boote zogen bei der WM-Generalprobe in die 14 Endläufe der olympischen Bootsklassen ein. "Ganz zufrieden sind wir damit nicht", sagte DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher: "Vor allem im Bereich Frauen-Riemen treten wir seit Olympia auf der Stelle."

Für die Glanzpunkte sorgte am Samstag bei wechselhaften Wetterbedingungen auf dem Rotsee der Männer-Doppelzweier, der trotz der Verletzung des ehemaligen Weltmeisters Eric Knittel mit Ersatzmann Hans Gruhne und Bootspartner Stephan Krüger den ersten deutschen Sieg des Tages holte.

Das Duo gewann sein Halbfinale mit einem Start-Ziel-Sieg vor Estland und Frankreich. Ebenfalls siegreich war der Männer-Vierer ohne Steuermann. Die Crew um Schlagmann Sebastian Schmidt (Mainz) gewann deutlich vor Serbien und Neuseeland.

Als Dritter ihres Halbfinales zogen Lars Hartig und Linus Lichtschlag im leichten Doppelzweier hinter Neuseeland und Frankreich in den Endlauf ein. Die Liste der deutschen Finalstarter bei den Herren komplettiert der Männer-Doppelvierer.

Der verletzungsbedingt kurzfristig umbesetzte leichte Vierer ohne Steuermann verpasste hingegen nach einem Einbruch ab der 1500-Meter-Marke den Einzug in den Endlauf.

Ähnlich schlecht lief es für die DRV-Frauen. Einzig der Doppelvierer und der Achter zogen in die Endläufe ein. In den anderen vier Bootsklassen reichte es hingegen nicht. Bereits am Freitag war der Herren-Achter direkt in den Endlauf am Sonntag eingezogen.

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