Die deutsche Ruder-Flotte hat am zweiten Tag der Weltmeisterschaften im slowenischen Bled die ersten Rückschläge erlitten.

Der Frauen-Achter belegte in seinem Vorlauf abgeschlagen den letzten Platz und muss für die angepeilte Finalteilnahme nun den Umweg Hoffnungslauf nehmen.

Auch der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Marie-Louise Dräger/Anja Noske muss nach Platz drei im Vorlauf in den Hoffnungslauf.

Etwas besser lief es für Kerstin Hartmann/Marlene Sinnig im Zweier ohne Steuerfrau.

Durch den dritten Rang im Hoffnungslauf erreichte das Duo das Halbfinale. Sinnig hatte im Vorlauf am Sonntag wegen Rückenproblemen noch auf einen Start verzichten müssen und war durch Katrin Reinert ersetzt worden.

"Ich denke, dass wir im Hoffnungslauf eine Antwort geben. Wir wollten zumindest die Ukraine im Griff haben, das ist uns nicht gelungen", sagte Achter-Trainer Christian Viedt.

Der Rückstand auf Vorlauf-Sieger USA betrug nach 2000 m auf dem Bleder See knapp 14 Sekunden. Der Frauen-Achter muss bei der WM mindestens Fünfter werden, um das Ticket für die Olympischen Spiele 2012 in London direkt zu lösen.

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