Ruderverbands-Präsident Siegfried Kaidel erwartet vom Weltverband FISA für die Weltmeisterschaften im südkoreanischen Chungju (25. August bis 1. September) einen Plan B, falls sich die politische Lage auf der koreanischen Halbinsel verschlimmern sollte.

"Es muss eine klare Aussage her", sagte Kaidel am Rande der deutschen Kleinbootmeisterschaften in Duisburg.

Derzeit gebe es nach Angaben des Weltverbandes keinen Anlass, um über eine Verlegung zu reden.

"Ich denke, dass die FISA gut beraten ist, sich Gedanken zu machen, wenn sich die Lage verschlimmern sollte. Viel Zeit hat die FISA nicht mehr, einen WM-Ausrichter schüttelt man nicht aus dem Ärmel", sagte Kaidel und fügte an: "Das ist ein schwieriges und ernstes Thema."

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