Der französische Olympiasieger Jean-Christophe Rolland ist neuer Präsident des Ruder-Weltverbandes FISA.

Der 44-Jährige wurde während der WM im südkoreanischen Chungju zum Nachfolger des Schweizers Denis Oswald gewählt, der am 10. September in Buenos Aires zu den fünf Rivalen von Thomas Bach um das Präsidentenamt im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zählt.

Der 66-jährige Jurist war seit 1989 FISA-Chef und wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Rolland, der 2000 bei den Sommerspielen in Sydney Gold im Zweier ohne Steuermann gewonnen hatte, sitzt seit 2004 im Exekutivkomitee der FISA.

Er erhielt 117 der 179 Stimmen und setzte sich gegen den Australier John Boultbee (50) und die Kanadierin Tricia Smith (12) durch.

Diese folgte IOC-Mitglied Anita DeFrantz (USA) als Vizepräsidentin. Schatzmeister ist weiter der Brite Michael Williams.

Einziges neues Mitglied in der Exekutive ist die deutsche Athletensprecherin Lenka Wech (37). Die Medizinerin war 2003 Weltmeisterin mit dem Achter.

Neu unter den nun 142 Mitgliedsländern der FISA sind Benin, Botswana, Mali, Saudi-Arabien sowie St. Vincent und die Grenadinen.

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