Die walisische Rugby-Nationalmannschaft hat sich erfolgreich an Vize-Weltmeister Frankreich für das Halbfinal-Aus bei der WM 2011 revanchiert und ihren jüngst verstorbenen ehemaligen Teamkapitän Mervyn Davies mit dem Grand-Slam-Triumph beim Six-Nations-Turnier geehrt.

Die Red Dragons schlugen am fünften und letzten Spieltag der inoffiziellen Europameisterschaft die Grande Nation im Millennium Stadium in Cardiff verdient mit 16:9 (10:3).

Für Wales war es nach 2005 und 2008 der dritte Grand Slam (Siege gegen alle anderen Teilnehmer) in den letzten sieben Jahren.

Durch den walisischen Erfolg über Frankreich, das sich gegen Wales bei der WM in Neuseeland im Halbfinale äußerst glücklich mit 9:8 durchgesetzt hatte, musste England die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Six-Nations-Titelverteidigung vorzeitig begraben.

Der Weltmeister von 2003, der in Neuseeland vor allem abseits des Feldes durch mehrere Skandale für Aufsehen gesorgt hatte, trat am Samstagabend im abschließenden Turnierspiel gegen Irland an.

Bereits am Samstagnachmittag hatte Italien den ersten Sieg im diesjährigen Wettbewerb gefeiert und Schottland mit dem 13:6 (3:3) den "Wooden Spoon" (Holzlöffel) des sieglosen Schlusslichts eingebrockt.

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