Ein Dopingskandal erschüttert die Dresdner Schacholympiade. Wassili Iwantschuk hatte nach seiner letzten Partie eine Kontrolle verweigert und war davongestürmt.

Turnierdirektor Dirk Jordan geht davon aus, dass bei einer Disqualifikation des Ukrainers das Klassement neu erstellt wird. Wenn alle Punkte Iwantschuks seinen Gegnern zugesprochen würden, läge Ungarn anstelle der USA auf dem Bronzeplatz. Deutschland wäre auf Rang 9 statt 12.

Iwantschuk soll eventuell versucht haben, mit Hilfe von Aufputschmitteln seine Aufmerksamkeit zu steigern.

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