Der Deutsche Schwimm-Verband hat die Geldstrafe im Anzugstreit gegen seinen früheren Aktivensprecher Lars Conrad zurückgenommen.

Der ehemalige Kurzbahn-Europameister hatte vor der WM 2007 in Melbourne dem Anzug des damaligen DSV-Ausrüsters fehlende Konkurrenzfähigkeit attestiert und die mangelnde Mitbestimmung der Athleten in dieser Frage bemängelt.

Der Verband hatte deshalb eine Strafe von 1500 Euro gegen Conrad verhängt.

Der Schwimmer setzte sich dagegen in einem verbandsinternen Schiedsgerichtsverfahren zur Wehr. Das Schiedsgericht wies nun darauf hin, dass das Rechtsmittel des Klägers Conrad "wahrscheinlich zur Aufhebung der Disziplinarmaßnahme führen" würde.

Es sei nicht nachvollziebar, warum Conrad für seine Kritik mit einer Strafe belegt wurde, andere Schwimmer jedoch nicht. Der DSV nahm die Strafe deshalb nun zurück.

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