Mit dem ersten Teil der deutschen Meisterschaften startet am Mittwoch (bis 6. Juni) in Berlin die Jagd nach den EM-Tickets.

Erstmals in der Geschichte des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) tragen die Langstreckler ihre Titelkämpfe über 800 und 1500 m Freistil im Rahmen der deutschen Jahrgangsmeisterschaften getrennt von den Kurz- und Mittelstrecklern aus.

Diese kämpfen in vier Wochen (30. Juni bis 4. Juli) um die Meistertitel und Qualifikationen für die Europameisterschaft in Budapest (4. bis 15. August).

"Die Entscheidung, die Qualifikation zu teilen, resultiert aus den Erfahrungen der WM von Rom. Den Langstrecklern räumen wir einige Wochen mehr Zeit ein, um einen kompletten Makrozyklus noch vor die EM zu setzen", sagt Bundestrainer Dirk Lange.

Bei den Frauen läuft es im Kampf um die EM-Tickets auf einen Zweikampf zwischen Jaana Ehmcke als Titelverteidigerin über 800 m und Isabell Härle als deutsche Meisterin über 1500 m hinaus.

Bei den Männern hat Kurzbahn-Europameister Jan Wolfgarten beide Titel im Visier.

Sollten die Meister und Zweitplatzierten die Norm in Berlin verpassen, haben sie bei der Mare-Nostrum-Tour in Barcelona (9. und 10. Juni) sowie Canet (12. und 13. Juni) eine weitere Chance.

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