Ein Start von Schwimmstar Britta Steffen bei den Europameisterschaften in Budapest ist nahezu ausgeschlossen. Die gesundheitlich angeschlagene Berlinerin entschied sich in einem Gespräch mit Bundestrainer Dirk Lange gegen eine Teilnahme bei der in einer Woche stattfindenen DM in ihrer Heimatstadt. Nur hier hätte sich Steffen sportlich für die EM qualifizieren können.

"Sie wird in Berlin wegen ihres Trainingsrückstandes nicht schwimmen. Über einen EM-Start ist noch nicht endgültig entschieden. Ich habe noch leise Hoffnung. Britta ist unsere Vorzeigesportlerin und ganz wichtig für das Team", sagte Lange. Eine vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) angedachte Nominierung für die kontinentalen Titelkämpfe ohne Leistungsnachweis hatte Steffen zuletzt allerdings kategorisch abgelehnt: "Ich will einer jungen Schwimmerin, die sich qualifiziert hat, nicht den Platz wegnehmen."

Die 26-Jährige, die seit ihrem Doppel-Triumph bei der WM in Rom im August über 50 und 100 m Freistil kein wichtiges Rennen mehr bestritten hat, konnte aufgrund von Problemen mit den Nasennebenhöhlen in den vergangenen Monaten kein Wassertraining absolvieren.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel