Gegen Deutschlands Freiwasser-Trainer Stefan Lurz sind Ermittlungen wegen des Verdachts des sexuellen Übergriffs auf eine Minderjährige aufgenommen worden.

"Ich bin am Dienstagabend per Telefon von Stefan über die Vorwürfe gegen seine Person informiert worden", sagte der Leistungs-Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), Lutz Buschkow, am Rande der EM in Budapest.

Stefan Lurz und sein Bruder Thomas, der in der vergangenen Woche am Plattensee mit Gold über 10 km seinen 13. internationalen Titel gewonnen hatte, waren bislang zu einer Stellungnahme nicht zu erreichen.

"Mein Mandant gilt als unschuldig, solange nicht seine Schuld bewiesen ist", wird der Strafverteidiger von Stefan Lurz, Norman Jacob, in der Mainpost zitiert.

Die Würzburger Staatsanwaltschaft gab am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt, dass Ermittlungen gegen einen Würzburger Schwimmtrainer wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Nötigung gegenüber einer Schutzbefohlenen aufgenommen worden seien.

"Nähere Einzelheiten geben wir zum jetzigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt", sagte der stellvertretende Chef der Staatsanwaltschaft, Burkhard Pöpperl, dem

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