Vizeweltmeisterin Daniela Samulski ist ihrem Ziel von einer Einzel-Medaille bei der Schwimm-EM in Budapest einen Schritt nähergekommen. Die Europarekordlerin qualifizierte sich über ihre Paradestrecke 50 m Rücken in 28,53 Sekunden als Drittschnellste für das Halbfinale am Freitagabend.

"Die Zeit ist für einen Vorlauf ganz okay. Mein Ziel ist das Finale und dort natürlich eine Medaille", sagte Samulski, die bereits Gold mit der 4x100-m-Freistilstaffel gewonnen hat.

Neben Samulski hatten auch die meisten anderen Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) keine Probleme mit den Auftakthürden. So qualifizierte sich die erst 16-jährige Silke Lippok über 200 m Freistil in 1:58,92 Minuten als Dritte für das Halbfinale am Abend.

Auch Hendrik Feldwehr bestätigte mit der drittbesten Zeit aller fürs Halbfinale qualifizierten Schwimmer (27,76) seine Medaillenform, verlor jedoch seine europäische Jahresbestzeit an den Slowenen Damir Dugonjic (27,37).

Über 1500 m Freistil schaffte Isabelle Härle als Sechste (16:26,81) den Sprung in den Endkampf. Jaana Ehmcke schied dagegen als Elfte (16:43,71) aus.

Über 100 m Schmetterling kam Steffen Deibler eine Runde weiter. Der Kurzbahn-Weltrekordler, der über die halbe Distanz mit Platz vier eine Medaille knapp verpasst hatte, schlug in 53,36 Sekunden als Elfter an.

Auch Yannick Lebherz nahm als 13. (2:01,19) über 200 m Rücken erfolgreich die Auftakthürde, dürfte aber am Abend im Kampf um die Finaltickets kaum Chancen haben.

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