Auch ohne Einzel-Europameister Paul Biedermann hat die deutsche 4x200-m-Freistilstaffel bei der Schwimm-EM in Budapest das Finale erreicht. Stefan Herbst (Leipzig), Tim Wallburger, Robin Backhaus (beide Berlin) und Clemens Rapp (Saulgau) zogen in 7:16,00 Minuten als drittschnellste Staffel in den Endkampf am Samstagabend ein. Dort wird dann auch Biedermann wieder eingreifen.

Der Hamburger Steffen Deibler überstand einen Tag nach seinem enttäuschenden Halbfinal-Aus über 100 m Schmetterling in 22,43 Sekunden die erste Runde im 50-m-Freistilrennen.

Pech hatten 100-m-Europameister Alain Bernard und Amaury Leveaux. Die beiden französischen Top-Schwimmer schieden als Vierter und Fünfter raus, weil die Landsleute Frederick Bousquet und Fabien Gilot noch schneller war.

Überzeugen konnten Franziska Hentke und Dorothea Brandt. Die Magdeburgerin Hentke kam im Vorlauf über 200 m Schmetterling in 2:09,75 Minuten ebenso auf Platz zwei wie die Berlinerin Brandt über 50 m Freistil (25,04). Daniela Schreiber (Halle) musste dagegen im Freistilrennen als 19. (25,86) die Segel streichen.

Auch die Essenerin Caroline Ruhnau hatte über 50 m Brust keine Probleme mit der Auftakthürde und qualifizierte sich als Vierte in 30,54 Sekunden für das Halbfinale. Souveräne Vorlaufsiegerin wurde die russische Top-Favoritin Julija Efimowa (30,54).

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