Der deutsche Schwimm-Star Paul Biedermann hat den Weltverband FINA wegen der nicht durchgeführten Bluttests bei den vergangenen Welt- und Europameisterschaften kritisiert.

"Das geht so nicht. Es fällt doch immer auf den Athleten. Das ist von der FINA superschlecht gelöst, da so der Eindruck entsteht, wir Schwimmer würden nicht kontrolliert", sagte der Doppel-Weltmeister und Europameister im Interview mit der "FAZ".

Biedermann forderte zudem die Welt Anti Doping Agentur (WADA) sowie die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) auf, bei Dopingproben für "mehr Transparenz" zu sorgen und somit zu einer höheren Glaubwürdigkeit der Sportler beizutragen.

"Da würde ich auch die WADA oder die NADA in der Pflicht sehen, dass sie die Leute besser informieren, wann und wie oft die Sportler im letzten Vierteljahr kontrolliert wurden", sagte der 24-Jährige aus Halle/Saale.

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