Die Wasserqualität im Becken ist nicht der Grund für die zahlreichen Erkrankungen der Schwimmer bei den Commonwealth-Spielen in Neu-Delhi.

Zu diesem Resultat gelangten die Veranstalter, nachdem das Wasser im Wettkampfbecken und in zwei Trainingsbecken getestet worden war.

"Die Kontrollen haben gezeigt, dass das Wasser den Standards entspricht. Es gibt kein Problem", sagte Mike Fennell, Präsident des Organisationskomitees.

Über 50 Schwimmer aus England und Australien hatten in den vergangenen Tagen über Magenprobleme und Übelkeit geklagt.

Die Verantwortlichen der Teams hatten die Ursache der Erkrankungen in der mangelhaften Wasserqualität eines der Trainingsbecken vermutet.

Derweil plagen die Organisatoren ganz andere Sorgen. Zeitungsberichten zufolge verstopfen Tausende gebrauchte Kondome die Wasserleitungen des Athleten-Dorfes.

Die Präservative wurden offenbar von den Athleten die Toilette heruntergespült. Noch am Donnerstag hatte sich OK-Chef Fennel über den hohen Absatz von Kondomen unter den Athleten gefreut: "Es zeigt, dass sie verantwortungsbewusst sind."

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