In ihrer 15-monatigen Zwangspause hat die deutsche Ausnahmeschwimmerin Britta Steffen auch über ein vorzeitiges Karriereende nachgedacht.

"Der Gedanke an den Rücktritt war da", sagte die Doppel-Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin im Gespräch mit "Sport Bild".

Der Grund sei nicht fehlende Motivation gewesen, "sondern weil bei mir wegen der hartnäckigen Schulterverletzung und den Erkältungskrankheiten die Sorge wuchs, dass mein Körper die Belastung nicht mehr trägt".

Diese Zweifel konnte die Berlinerin, die am Wochenende beim Kurzbahn-Weltcup in ihrer Heimatstadt erstmals seit ihren zwei WM-Titeln von Rom wieder Wettkämpfe bestreiten wird, durch ein ausgewogeneres Training beseitigen.

Auch wenn die 26-Jährige glaubt, dass sie in Berlin "vielleicht ordentlich auf die Nase" bekommt, ist Steffen bis in die Haarspitzen motiviert: "Ich habe mein Denken verändert. Die Zeiten der Tiefstapelei sind vorbei."

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