Nach 15-monatiger Pause hat Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen bei ihrem mit Spannung erwarteten Comeback einen Podestplatz verpasst.

Die 26-Jährige wurde beim Kurzbahn-Weltcup in ihrer Heimatstadt Berlin über 50 m Freistil in 24,53 Sekunden Vierte. Es gewann die Niederländerin Hinkelien Schreuder (24,06), die Steffen die erste internationale Niederlage seit dreieinhalb Jahren zufügte.

Nur wenige Minuten zuvor hatte Steffens Freund Paul Biedermann über 400 m Freistil in 3:42,31 Minuten triumphiert. Allerdings blieb der zweifache Weltmeister über der EM-Norm (3:41,76).

Von seinem vor einem Jahr im inzwischen verbotenen High-Tech-Anzug aufgestellten Fabel-Weltrekord (3:32,77) war er erwartungsgemäß meilenweit entfernt. Der Weltcup ist der erste gemeinsame Wettkampf des Schwimm-Traumpaares seit Bekanntwerden ihrer Beziehung Ende März.

"Ich habe mir das anders vorgestellt, es fühlt sich beschissen an. Aber man darf auch nicht erwarten, dass ich gleich Bäume ausreiße. Zurzeit ist wohl nicht mehr drin", sagte Steffen, die zuletzt bei ihrem doppelten WM-Triumph in Rom im Sommer des vergangenen Jahres einen Wettkampf bestritten hatte.

Steffen plant in dieser Kurzbahnsaison noch Starts bei den deutschen Meisterschaften in Wuppertal in zwei Wochen sowie bei der EM in Eindhoven. Die Kurzbahn-WM in Dubai (15. bis 19. Dezember) lässt die Weltrekordlerin anders als Biedermann aus.

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