Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen ist bei ihrem Comeback nach 15-monatiger Pause zweimal an einem Podestplatz vorbeigeschwommen.

Einen Tag nach ihrem vierten Rang über 50 m Freistil (24,53) wurde die 26-Jährige am Schlusstag des Kurzbahn-Weltcups in ihrer Heimatstadt Berlin über die doppelte Distanz in 53,45 Sekunden nur Sechste.

Zudem blieb Steffen über der Normzeit für die EM auf der 25-m-Bahn in Eindhoven (25. bis 28 November). Es gewann die Niederländerin Femke Heemskerk in Weltjahresbestzeit von 51,96 Sekunden. Daniela Schreiber aus Halle wurde Vierte (53,07).

Damit musste Steffen ihre ersten Niederlagen im internationalen Vergleich seit dreieinhalb Jahren einstecken. "Verlieren fühlt sich beschissen an. Aber nach so langer Pause kann man auch nicht erwarten, dass ich hier Bäume ausreiße", sagte die vierfache Europameisterin von 2006.

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