Dreifach-Triumph für die Deibler Brüder Steffen und Markus bei der Kurzbahn-Meisterschaft in Wuppertal.

Steffen Deibler schlug doppelt zu. Erst gewann der 23-Jährige über 100 m Schmetterling (51,16), wenig später legte der Hamburger über 50 m Freistil (21,32) im Duell gegen seinen Bruder Markus (21,91) nach.

Der gab sich dagegen über 200 m Lagen (1:55,33) keine Blöße und gewann.

Marco Koch überzeugte bei seinem Sieg über 200 m Brust. Mit 2:06,78 Minuten schwamm der Darmstädter die zweitbeste Zeit dieses Jahres in Europa.

Paul Biedermann holte sich nach seinen Niederlagen gegen die Deibler-Brüder zumindest noch den Titel über 400 m Freistil.

Die Zeit von 3:42,91 Minuten gab aber keinen Anlass zur Freude. "Heute war ein gewisser Druck da. Ich habe einige technische Fehler gemacht", erklärte der Doppel-Weltmeister.

Britta Steffen haderte trotz ihres Erfolges über 50 m Freistil in 24,38 Sekunden mit ihrer Leistung. "Die Zeit war Mist, aber

schön, dass ich gewonnen habe", sagte die Doppel-Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin selbstkritisch.

Insgesamt zeigte die Berlinerin im Vergleich zum Comeback vor zwei Wochen beim Weltcup in ihrer Heimatstadt Berlin aber deutlich ansteigende Form.

Die 16 Jahre alte Vize-Europameisterin Silke Lippok, die am Samstag mit deutschem Rekord über 200 m Freistil geglänzt hatte, musste im Sprint mit Platz sechs (25,48) vorliebnehmen. Titelverteidigerin Dorothea Brandt fehlte wegen einer Grippe.

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