Schwimm-Dopingsünderin Sonja Schöber ist vom internationalen Sportgerichtshof CAS für zwei Jahre gesperrt worden. Die Sperre beginnt rückwirkend ab dem 5. November 2009 und läuft am 4. November 2011 ab.

Bei der Deutschen Meisterin von 2007 waren auffällige Testosteron- bzw. Epitestosteronwerte festgestellt worden.

"Der DSV geht mit dem Urteil des CAS konform", sagte Anselm Oehlschlägel, der Antidopingbeauftragte des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). Schöber war bis zu dem positiven Dopingbefund Mitglied des Perspektivkaders für Olympia 2012 in London. Bei Olympia in Peking war die Dortmunderin in den Vorläufen ausgeschieden.

Vom Anti-Doping-Schiedsgericht des DSV war Schöber zunächst für ein Jahr gesperrt worden. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) war daraufhin vor dem CAS in Berufung gegangen. Laut CAS habe Schöber nicht beweisen können, dass sie fahrlässig gehandelt habe.

Im Berufungsverfahren hatte Schöber die von der NADA geforderte Sperre von zwei Jahren bereits akzeptiert.

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