Deutschlands Schwimm-Traumpaar Britta Steffen und Paul Biedermann hat sich zum Auftakt der Kurzbahn-Europameisterschaften in Eindhoven schwer getan. Steffen musste sich im Vorlauf über 100 m Freistil mit Platz fünf begnügen. Biedermann zog über 400 m Freistil als Dritter ins Finale am Nachmittag ein.

Doppel-Olympiasiegerin Steffen lag beim dritten Wettkampf nach ihrem Comeback in 53,64 Sekunden deutlich hinter der Vorlaufschnellsten Femke Heemskerk aus den Niederlanden (52,01) und musste auch Daniela Schreiber aus Halle/Saale (53,05) auf Rang vier vor sich dulden.

Seinen ersten Einzeltitel bei einer EM hat Markus Deibler ins Visier genommen. Der 20 Jahre alte Hamburger schwamm über 200 m Lagen Vorlaufbestzeit (1:55,61). Sein drei Jahre älterer Bruder Steffen zog über 50 m Freistil als Dritter (21,67) und über 100 m Schmetterling als Zehnter (52,52) ins Halbfinale ein. In guter Form präsentierte sich Benjamin Starke an seinem 24. Geburtstag als Vorlaufdritter über 100 m Schmetterling (52,02).

Im Doppelpack zogen über 100 m Brust auch Marco Koch als Dritter (58,83) und Hendrik Feldwehr als Fünfter (59,25) ins Halbfinale ein. Yannick Lebherz überstand über 200 m Rücken als Sechster (1:54,55) die Vorläufe. Die 4x50-m-Lagenstaffel der Männer qualifizierte sich als Zweiter (1:35,65) hinter Italien (1.32,24) für den Endlauf.

Bei den Frauen meldete Dorothea Brandt über 50 m Brust Anspruch auf eine Medaille an. Die Neuköllnerin, die bei der Deutschen Meisterschaft in Wuppertal vor zwei Wochen wegen einer Erkältung pausieren musste, qualifizierte sich als Zweite (30,71) für das Halbfinale. Dort steht auch Caroline Ruhnau, die als Siebte (31,17) weiter kam.

Jenny Mensing belegte über 100 m Rücken nach den Vorläufen Rang sieben (59,58). Theresa Michalak qualifizierte sich über 200 m Lagen als Fünfte (2:11,67) für das Finale.

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