Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat das Ermittlungsverfahren gegen Schwimmtrainer Stefan Lurz wegen sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung einer minderjährigen Athletin eingestellt.

Das gaben beide Parteien in einer Pressemitteilung bekannt. "Die Parteien haben sich im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht geeinigt", hieß es.

Über den genauen Inhalt der außergerichtlichen Einigung vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Lurz akzeptierte allerdings, einen Geldbetrag an eine von der Staatsanwaltschaft ausgewählte Jugendeinrichtung zu zahlen.

Lurz, der unter anderem seinen Bruder und Langstrecken-Weltmeister Thomas betreut, war im August vergangenen Jahres von der Schwimmerin angezeigt worden.

Nach Angaben des Mädchens soll es im November 2009 bei einem Wettkampf in Essen sowie bei einem Trainingslager des Verbandes in Singapur Ende März dieses Jahres zu sexuellen Übergriffen gekommen sein.

Im Zuge der Vernehmungen soll das Mädchen aber den Vorwurf eines gewaltsamen Übergriffs zurückgenommen haben.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel