Ohne das Traumpaar Britta Steffen und Paul Biedermann müssen die deutschen Schwimmer beim Länderkampf am Wochenende in Essen gegen Großbritannien auskommen.

Doppel-Olympiasiegerin Steffen hat ihr Comeback auf der Langbahn wegen einer Bronchitis abgesagt. Doppel-Weltmeister Biedermann konnte wegen eines nicht richtig auskurierten Infektes seit Tagen nicht trainieren, und "ohne Wassertraining macht ein Start beim Länderkampf keinen Sinn", sagte sein Trainer Frank Embacher der "Mitteldeutschen Zeitung".

"Das ist schon sehr schade, aber es geht weiter", sagte Steffen, die jedoch mit Blick auf die WM in Shanghai im Sommer keinen Rückschlag befürchtet: "Ich bin zuversichtlich."

Für die Berlinerin sollte der Wettkampf in Essen ein Neuanfang werden. Nun ist ihr erster Start im großen Becken bei der Vorrunde zu den deutschen Mannschaftsmeisterschaften am 12. und 13. Februar geplant.

Erst zum Ende der vergangenen Saison hatte die Berlinerin nach 15 Monaten Verletzungspause ihr Comeback auf der Kurzbahn gefeiert.

Steffens Freund Biedermann war Mitte Januar angeschlagen aus dem Trainingslager in Teneriffa zurückgekehrt, hatte aber nach nur viertägiger Pause wieder mit der normalen Trainingsbelastung begonnen.

Bundestrainer Dirk Lange hatte im Vorfeld noch erklärt, er wolle, "dass unsere Athleten möglichst oft unter Wettkampfbedingungen an ihre Leistungsgrenze gehen".

Die erste Auflage im Vorjahr in Swansea hatte das DSV-Team verloren. Die Wettkämpfe beginnen am Samstag um 16.00 Uhr und am Sonntag um 10.00.

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