Die deutschen Schwimmer sind im WM-Jahr 2011 "von der Weltspitze ein gutes Stück entfernt".

Diese Meinung vertrat Cheftrainer Dirk Lange im "kicker". "Ein Jahr vor Olympia besteht nun noch die Möglichkeit, das Training auf den Prüfstand zu stellen und zu korrigieren", sagte der 48-jährige Lange.

Gemeinsam mit Leistungssportdirektor Lutz Buschkow hat er den Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) hohe Qualifikationsnormen für die WM im Juli in Shanghai vorgegeben.

Diesen Kriterien wollen sich auch die beiden Doppel-Weltmeister Britta Steffen und Paul Biedermann unterwerfen.

"Beide möchten sich klar nominieren und wollen keine Lex Biedermann oder Lex Steffen", sagte Lange: "Bei Paul muss man aber auch sehen, dass gerade über 200 und 400 m Freistil derzeit die Konkurrenz in der Welt riesig ist."

Die Vorbereitung auf die Saison sei bei Biedermann und Steffen planmäßig verlaufen.

"Beide haben als klares Ziel die WM in Shanghai ausgegeben, da dürfen bei den deutschen Meisterschaften in Berlin noch keine absoluten Spitzenzeiten erwartet werden", sagte Lange.

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