Paul Biedermann hat den Einfluss des Fernsehens auf den Austragungsmodus der deutschen Meisterschaften in Berlin kritisiert.

"Die wollen, dass die wichtigen Finals gebündelt am Wochenende stattfinden. Das Fernsehen bestimmt bei uns, wo wann welche Schwimmer schwimmen. Das kann es nicht sein!", sagte der Doppel-Weltmeister der "Berliner Morgenpost". Er habe, so Biedermann, schon häufig interveniert, passiert sei jedoch nichts.

"Es sind viele Vorläufe erst abends. Ich habe zwischen meinen Läufen eine Menge Leerlauf. Das verstehe ich nicht. Andere Nationen bekommen das doch auch hin, nur wir nicht", sagte Biedermann, der bei seinem ersten Auftritt bei der DM am Mittwoch als Vorlauffünfter locker ins 100-m-Freistilfinale einzog.

Die nationalen Meisterschaften sind die einzige Möglichkeit für die deutschen Schwimmer, sich für die WM in Shanghai (16. bis 31. Juli) zu qualifizieren.

Als Ziel für die WM nennt Biedermann erneut den Titelgewinn über 200 und 400 m Freistil: "Ich bin gut vorbereitet und will meine beiden Weltmeistertitel verteidigen. Ich weiß, wie schwer das wird."

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