Einen Tag nach ihrem souveränen Einzug ins 50-m-Freistilfinale hat Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen bei der DM in Berlin auch über die doppelte Distanz die nationale Konkurrenz dominiert.

Steffen schlug in 54,48 Sekunden als Vorlaufschnellste an und dürfte im Finale am Samstagnachmittag nicht zu schlagen sein. Auch die Norm (54,08) für die WM in Shanghai (16. bis 31. Juli) dürfte dann kein Hindernis für die Berlinerin sein.

"Es ging darum, ein Pokerface zu haben und noch nicht alle Karten aufzudecken. Der Plan ist, im Finale die WM-Norm zu schwimmen", sagte die vierfache Europameisterin von 2006.

Wenige Minuten zuvor hatte auch Steffens Freund Paul Biedermann das Finalticket über 100 m Freistil gebucht. Der Doppel-Weltmeister aus Halle/Saale zog in 49,74 Sekunden als Fünfter in den Endkampf am Samstag ein. Vorlaufbester war der Hamburger Markus Deibler (48,97). Biedermanns Hauptaugenmerk bei der DM liegt jedoch auf seinen Paradestrecken 200 und 400 m Freistil.

Über 50 m Brust glänzte der Essener Hendrik Feldwehr. Der WM-Vierte knackte in 27,34 bereits im Vorlauf die WM-Norm und muss im Finale nur noch Platz eins oder zwei belegen, um sich endgültig für den Saisonhöhepunkt in Fernost zu qualifizieren.

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