Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen hat bei der Schwimm-DM in ihrer Heimatstadt Berlin im zweiten Versuch die WM-Norm geknackt.

Bei ihrem Langbahn-Comeback 22 Monate nach dem WM-Doppeltriumph von Rom holte sich die 27-Jährige über 50 m Freistil in 24,67 Sekunden den Titel und löste damit das Ticket für die Weltmeisterschaften in Shanghai (16. bis 31. Juli).

Auch ihre Teamkollegin Dorothea Brandt blieb als Zweite (24,78) unter geforderten WM-Normzeit.

"Die Erleichterung ist natürlich groß, denn ich wollte keine Extrawurst. Die Zeit ist in Ordnung, aber ich habe mir schon ein bisschen mehr vorgestellt", sagte Steffen.

Am Samstag hatte die 27-Jährige über die doppelte Distanz trotz des Meistertitels die geforderte Normzeit um sechs Hundertstelsekunden verfehlt.

"Ich habe mich ein wenig überschätzt. Ich dachte, ich könnte gleich mit der Weltspitze mithalten", sagte Steffen als Fazit über ihren ersten wichtigen Wettkampf seit fast zwei Jahren.

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