Christian vom Lehn hat am dritten und letzten Tag des Sieben-Hügel-Meetings in Rom über 200 Meter Brust für den einzigen Final-Erfolg der deutschen Schwimmer gesorgt.

Nach 2:13,12 Minuten schlug der deutsche Meister aus Wuppertal sechs Hunderstelsekunden vor Edoardo Giorgetti (Italien) an. Dritter wurde mit weiteren sechs Hundertstel Rückstand der Darmstädter Marco Koch.

Über 100 Meter Freistil kraulte der Hamburger Markus Deibler in 49,36 Sekunden um lediglich eine Hundertstel an Rang zwei vorbei.

Das Rennen gewann Lokalmatador Filippo Magnini (49,27) vor Sebastiaan Verschuren aus den Niederlanden. Ebenfalls Dritte wurden am Sonntag die Wiesbadenerin Jenny Mensing über 200 Meter Rücken (2: 11,24) sowie Jan David Schepers (Essen) über 200 Meter Lagen (2:01, 76).

Bereits an den Tagen zuvor waren es die Brustschwimmer, die mit drei zweiten Plätzen die durchwachsene deutsche Bilanz in der italienischen Hauptstadt schönten. Am Samstag schlug Hendrik Feldwehr aus Essen nach 50 Metern und 27,82 Sekunden knapp hinter Weltrekordler Cameron van der Burgh (27,62) aus Südafrika an.

Die Berlinerin Dorothea Brandt musste sich in 31,68 Sekunden der Jamaikanerin Alia Atkinson (31,06) geschlagen geben. Und am Freitag hatte Sarah Poewe (Wuppertal) mit Rang zwei über die 100 Meter den ersten Podestplatz für das Team des deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) geholt.

14 Athleten aus dem 24-köpfigen deutschen Kader für die Weltmeisterschaften in Shanghai (16. bis 31. Juli) waren bei dem dreitägigen Schwimmfest am Start. Die beiden Doppel-Weltmeister Britta Steffen und Paul Biedermann hatten auf Starts verzichtet.

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