Der deutsche Rekord von Steffen Deibler über 50 m Schmetterling und der Erfolg von Dorothea Brandt über 50 m Freistil sind am ersten Tag des Schwimmer-Meetings Open de Paris die stärksten Leistungen der deutschen Aktiven gewesen.

Der noch nicht für die WM in Shanghai (16. bis 31. Juli) qualifizierte Vierfach-Meister Deibler verbesserte schon im Vorlauf in 23,34 Sekunden die nationale Bestmarke des Wiesbadeners Johannes Dietrich um neun Hundertstel, erreichte im späteren Finale einen Tag vor seiner letzten WM-Chance im 100-m-Rennen in 23,42 den dritten Platz.

Brandt siegte in Abwesenheit der Berliner Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen in 24,81 Sekunden.

Kurzbahn-Europameister Marco Koch hat dagegen den Sprung ins deutsche WM-Team verpasst.

Der 21-Jährige wurde mit einer schwachen Zeit (2:13,73 Minuten) über 200 Meter Brust Zweiter und verpasste damit die geforderte Norm von 2:11,35 Minuten deutlich.

Beim letzten Test vor Shanghai erreichte das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) sechs weitere Podestplätze.

Jenny Mensing überzeugte mit persönlicher Jahresbestleistung von 28,31 Sekunden und Rang zwei über 50 m Rücken sowie mit einem weiteren zweiten Platz über 200 m Rücken (2:11,47). Ebenso Zweite wurden Silke Lippok über 200 m Freistil (1:57,86) und Caroline Ruhnau, die über 100 m Brust in 1:08,67 Minute vor ihrer Dauer-Rivalin Sarah Poewe (1:08,74) anschlug.

Einen weiteren dritten Platz gab es für die Essenerin Sina Sutter über 100 m Schmetterling (59,65).

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