Steffen Deibler hat sich in letzter Minute doch noch sein Ticket für die Schwimm-Weltmeisterschaften in Shanghai gesichert.

Der Hamburger, der Anfang Juni bei den deutschen Meisterschaften auf vier Strecken an der Norm vorbei geschwommen war, nutzte beim Meeting in Paris seine zweite Chance und unterbot am Sonntag bereits im Vorlauf mit 52,03 Sekunden über 100 m Schmetterling die Norm um zwölf Hundertstelsekunden.

"WM ich komme", twitterte der Student kurz darauf erleichtert. "Mir fällt ein Stein vom Herzen."

Beflügelt von der Gewissheit, nun doch Teil des 23-köpfigen deutschen WM-Kaders zu sein, legte der Kurzbahn-Europameister am Nachmittag im Finale in 52,47 Sekunden den einzigen deutschen Sieg am Sonntag oben drauf.

Marco Koch hatte hingegen weniger Erfolg. Der Darmstädter, der bei der DM wegen Rückenproblemen das Finale über 200 m Brust verpasst hatte, schwamm auch in Paris bei seinem zweiten Rang mit 2:13,73 Minuten mehr als zwei Sekunden an der Norm vorbei.

Zum Abschluss des zweitägigen Meetings in der französischen Hauptstadt überzeugte auch Caroline Ruhnau mit einem zweiten Rang über 50 m Brust (31,01), wo sie sich gegen Laura Simon (31,29) durchsetzte, sowie mit einem dritten Platz über 200 m Brust (2:28,92).

Ebenfalls Dritte wurden Jenny Mensing über 100 m Rücken (1:01,67) sowie überraschend Silke Lippok über 100 m Freistil (55,09).

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