Die deutschen Schwimmer haben am Donnerstag erstmals im WM-Becken in der "Krone" im Oriental Sports Center in Schanghai trainiert.

Morgens und nachmittags zogen Paul Biedermann und Co. ihre Bahnen in dem futuristischen Stadion, in dem ab Sonntag die Becken-Wettbewerbe ausgetragen werden. Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen verzichtete allerdings auf eine Trainingseinheit in der WM-Arena. Das Stadion und sein Innenleben fanden vorwiegend Anerkennung.

"Die Wassertemperatur ist etwas kühler als im Trainingspool, das ist gut", meinte Rückenschwimmer Helge Meeuw, "es ist eine sehr schöne Halle, da lohnt sich für mich der Blick an die Decke."

Auch Freistilsprinter Marco di Carli, die einzige deutsche Nummer eins der Weltrangliste, war angetan: "Ich war am Anfang arg überrascht, das Wasser fühlt sich sehr weich an", sagte der Frankfurter und fühlte "ein bisschen Antriebslosigkeit".

"Aber nach 400 m hatte ich schon Drive drin. Die Zeiten waren für den ersten Abschnitt sehr, sehr schnell."

Zuvor hatten die deutschen Schwimmer in den offiziellen Trainingshallen Swim Natatorium in Xuhui, Changning Gymnastics Center und Pudong Yuanshen Sports Center ihre Einheiten absolviert.

"Wir waren Pool-Hopper", meinte Bundestrainer Dirk Lange, "teilweise sind wir anderthalb Stunden zum Training gefahren. Aber wir nehmen das professionell. Wenn man das Ziel Olympia hat, muss man damit klarkommen."

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