Bei der Schwimm-WM in Schanghai sind bislang "sieben oder acht" Bluttests durchgeführt worden, auch Freiwasser-Weltmeister Thomas Lurz musste nach seinem Triumph über fünf Kilometer eine Probe abgeben.

"Inklusive heute wurden insgesamt 115 Dopingtests gemacht", gab Dr. Andrew Pipe, Vorsitzender der Doping-Kommission des Weltverbands FINA, am Samstag bekannt, "davon waren sieben oder acht Bluttests."

Langstrecken-Bundestrainer Stefan Lurz bestätigte auf SID-Anfrage, dass von seinem Bruder am Freitag Blut- und Urinproben genommen wurden.

"Bislang gibt es keine positiven Tests", sagte Pipe weiter. Bis zum Ende der WM in gut einer Woche sollen insgesamt "300 bis 350" Dopingtests durchgeführt worden sein, so der FINA-Mediziner.

"Der Fokus liegt dabei auf den Ausdauersportarten", erklärte Pipe und erläuterte, dass vor allem nach Epo gesucht werde. Allerdings werde auch auf das Wachstumshormon HGH getestet. Die Proben werden im WADA-Labor in Peking analysiert. "Zudem werden sie eingefroren", sagte Pipe.

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