Schwimm-Star Paul Biedermann hat seinen Titel über 400 m Freistil bei der WM in Schanghai verloren, aber Bronze gewonnen.

Der 24-Jährige aus Halle/Saale, der vor zwei Jahren in Rom auch über die halbe Distanz triumphiert hatte, musste sich im Finale in 3:44,14 Minuten dem südkoreanischen Olympiasieger Park Tae Hwan (3:42,04) und dem chinesischen Jungstar Sun Yang (3: 43,24) geschlagen geben.

Es ist die neunte Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) in China.

"Ich habe Bronze gewonnen, das ist okay", sagte Biedermann, der nach 300 m noch auf Platz sieben gelegen hatte: "Ich bin zufrieden, es war meine beste Zeit in Jammers, und den Weltrekord habe ich auch noch."

Park, der auf der Bahn eins von Beginn an führte, sei nicht zu schlagen gewesen, "ich habe nach 250 Metern gewusst, der WM-Titel ist weg. Park ist auf der Außenbahn sein eigenes Rennen geschwommen, er war nicht mehr einzuholen."

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