Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen ist in Schanghai von der WM-Hoffnungsträgerin zum Sorgenkind geworden, vorerst jedoch soll die 27-jährige Berlinerin ihr vorgesehenes Programm abspulen.

"Britta bereitet sich ganz normal auf ihr Rennen am Donnerstag vor", sagte Chefcoach Dirk Lange mit Blick auf den Vorlauf über 100 m Freistil am Donnerstagmorgen.

"Es sind keine Untersuchungen im Vorfeld geplant", stellte Lange klar. Die Titelverteidigerin über 50 und 100 m Freistil trainierte wie geplant am Dienstagmorgen mit ihrem Heimcoach Norbert Warnatzsch.

Zuvor hatte die Meldung die Runde gemacht, Steffen müsse ärztlich untersucht werden, ihre Einzelstarts seien fraglich. Lange hatte selbst die Frage aufgeworfen, ob die 27-Jährige vielleicht erkrankt sei.

"Britta war bei der Vorbereitung in Berlin in einer hervorragenden Verfassung, aber in der Staffel ist sie nicht die Zeit geschwommen, die man von ihr erwarten durfte", sagte er im "ZDF-Morgenmagazin": "Ich weiß nicht, ob sie vielleicht von einem Infekt belastet ist, wir müssen jetzt sehen, wie die nächsten Tage laufen."

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