Der Verzicht von Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen auf alle weiteren Starts bei der Schwimm-WM in Schanghai ist auf Kritik gestoßen.

"Ich finde es egoistisch zu sagen: Ich starte nicht und lasse die Staffel alleine da stehen. Von uns wird auch immer Teamgeist verlangt", sagte ihre Teamkollegin Daniela Schreiber mit Blick auf die Lagenstaffel am Samstag.

Die 22-Jährige aus Halle/Saale kommt als Ersatz für Steffen über Freistil infrage.

Noch deutlichere Worte fand Ex-Weltmeisterin Franziska van Almsick. "Ich kann verstehen, dass es ihr im Moment nicht gut geht. Aber ich kann nicht nachvollziehen, dass sie alles hinschmeißt", sagte die 33-Jährige, die als "ARD"-Expertin in Schanghai ist:

"Ich hätte erwartet, dass sie als Frontfrau des Deutschen Schwimm-Verbandes Verantwortung übernimmt und sich die Beine rausreißt, um die Lagenstaffel zu den Olympischen Spielen zu bringen. Man muss manchmal auch die Arschbacken zusammenkneifen."

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