Nur dank Schlussschwimmer Paul Biedermann hat die 4x200-m-Freistilstaffel bei der WM in Schanghai das Finale erreicht.

Der doppelte Bronzemedaillengewinner brachte das Quartett des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) mit der besten Einzelzeit aller Vorläufe noch auf Platz acht. Am Ende hatten Tim Wallburger, Yannick Lebherz, Clemens Rapp und Biedermann nach 7:13,31 Minuten nur drei Hundertstelsekunden Vorsprung vor Österreich.

"Ich hoffe, wir können uns noch steigern. Verschlechtern können wir uns eigentlich nicht mehr", sagte der 24-Jährige, der 1:46,46 Minuten schwamm.

Bundestrainer Dirk Lange kündigte mit Blick auf das Finale am Abend an: "Die Staffel muss umgebaut werden."

Erneut im Vorlauf scheiterte Freistilsprinter Marco di Carli. Zwei Tage nach dem bitteren Aus über 100 m Freistil war der Frankfurter auch über die halbe Distanz in 22,65 Sekunden als 25. zu langsam.

"Es war nicht das, was man nach der deutschen Meisterschaft erwarten konnte. Aber hier und jetzt war es das Maximum", sagte der 26-Jährige.

Das Halbfinale über 100 m Schmetterling erreichten der Berliner Benjamin Starke als Achter in 52,26 Sekunden und der Hamburger Steffen Deibler als 13. (52,54). Rekord-Olympiasieger Michael Phelps begnügte sich in 51,95 Sekunden mit der fünftbesten Zeit.

Zum zweiten Mal kam für Jenny Mensing das Aus schon im Vorlauf. Die Wiesbadenerin, die bereits über 100 m Rücken im ersten Rennen ausgeschieden war, schwamm auch über die doppelte Distanz hinterher - als 20. in 2:12,38 Minuten. Über 50 m hatte die 25-Jährige immerhin das Halbfinale erreicht.

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