Der Schwimm-Weltverband FINA hat im Anti-Doping-Kampf die Einführung von biologischen Pässen der Athleten bestätigt. Das wurde auf einer Pressekonferenz im Rahmen der WM in Schanghai am Samstag bekannt gegeben.

Die Umsetzung des Pilotprojekts ermöglicht die Erfassung des Blutprofils aller Sportler über einen längeren Zeitraum. Über Veränderungen kann dann auf mögliches Doping geschlossen werden.

"Mit diesem neuen Werkzeug wird die FINA an der Spitze des Anti-Doping-Kampfes bleiben", sagte Verbandspräsident Julio Maglione. Die ersten Daten werden durch die Bluttests in Shanghai erhoben, die erstmals seit sechs Jahren wieder bei einer WM durchgeführt werden.

Dabei wurden sowohl den Freiwasserschwimmern als auch den Langstrecken-Beckenschwimmern Blutproben entnommen. "So wird ein Profil erstellt. Unregelmäßigkeiten können festgestellt und daraufhin ganz gezielte weitere Tests durchgeführt werden", sagte Dr. Andrew Pipe, Vorsitzender der Doping-Kommission der FINA.

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